12.03.2012 | Bundesumweltminister Norbert Röttgen besucht heute erstmals während seiner Amtszeit das Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel. Das Lager hat sich zum Krisenobjekt entwickelt, weil es droht, mit Wasser voll zulaufen ein einzustürzen. Somit wird aktuell nach einem alternativen Endlager gesucht. Der Umzug der Lagerungsfässer für radioaktiven Atommüll wird auf 40 Jahre geschätzt.
Währenddessen haben am Sonntag, 11.03.2012 – zum ersten Jahrestag des Atomunglücks in Fukushima – tausende Menschen gegen Atomenergie demonstriert. In Deutschland gab es viele Proteste direkt bei Atommeilern, an welchen sich auch Politiker beteiligten wie Grünenchefin Claudia Roth. In Japan protestierten zahlreiche Menschen vor der Tepco-Zentrale. Auch in Frankreich wurde demonstriert: 60.000 Menschen bildeten eine Kette im Rhônetal zwischen den Städten Lyon und Avignon. Quellen: ARD; euronews
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